Naturverliebt bis kurios: Das sind die sechs wichtigsten Trends von der IBE in L.A.

Als die Indie Beauty Expo (IBE) 2016 zum ersten Mal in Los Angeles stattfand, war alleine der Begriff unabhängige Beauty-Labels wenig etabliert, und die meisten Brands suchten noch nach einem Platz in der Welt, die bestimmt war durch riesige Kosmetikkonglomerate. Wie wichtig diese kleinen Fische heute sind, zeigte sich auch während der IBE in Los Angeles: 200 Marken versuchten dieses Jahr, Tausende von Besuchern mit aufsehenerregenden Ständen, souveräner Präsenz und innovativen Produkten zu überzeugen. Darunter auch mehr als 400 Einkäufer von Riesen-Retailern, wie Sephora, Ulta Beauty, Whole Foods, Goop, The Detox Market oder Neiman Marcus. Welche Trends und welche Labels dieses Jahr besonders hervorstachen, hat Beauty Independent herausgefunden und dafür die 400 Quadratmeter große Fläche durchforstet. Das Best-of gibt es hier:

 

1. Waldkunde

In der Natur nach wirksamen Power-Inhaltsstoffen suchen – ein Trend, der nicht mehr wegzudenken ist. Doch nachdem nun jeglichen Algenarten Superkräfte zugeschrieben wurden, begeben sich viele Brands ins Unterholz. Besser gesagt, in den Wald. Was sie dort fanden? Igelstachelbart-Pilz, Klettenwurzel, Eichenmoos, Birkenrindenextrakt und etwa Schneckensekretfiltrat…

Blithe: Die koreanische Hautpflegelinie hat den Lebensstil von urbanen Frauen erforscht, um eine zielgerichtete Kollektion von „Anti-Polluaging“-Produkten zu erschaffen: eine Serie von spritzigen 30-Sekunden-Masken, Vital-Behandlungen und auspressbaren Seren, die die Haut vor Irritationen und vorzeitiger Alterung durch Umweltverschmutzung schützen. Die Kult-Produktlinie nutzt einige der stärksten pflanzlichen Inhaltsstoffe der Natur, insbesondere Rettichwurzelferment, Wiesenschaumkernöl und Zedernholz, um die teint-schädigenden Auswirkungen des Stadtlebens zu bekämpfen.

Ausschließlich aufeinander abgestimmte Power-Paare entwerfen die Schwestern hinter Cleban. So ergänzen sich auch die Electra Tincture und Mist perfekt. (Bild via: @cleban1850)

Cleban: Die Familiengeschichte der Schwestern Liana und Roxane Pekelharing ist fest in der Kosmetikbranche verankert: Ihr Großvater Bernardus Pekelharing besaß schon eine Apotheke in Amsterdam. Als Kinder streiften sie oft durch Gänge voller Salben, Balsame und Tinkturen, was die Schwestern schließlich dazu motivierte, im November 2018 ihre Wellness-Linie auf den Markt zu bringen. Die Produkte von Cleban werden nur in sich ergänzenden Paarformen erschaffen – so wie die Schwestern auch eines bilden. Bei der Electra Tincture – Kombipartner etwa des Electra Mist – handelt es sich um eine adaptogene und nootropische Mischung aus Taiga- und Maca-Wurzel, Igelstachelbart-Pilz, Cordyceps, Salbei, Rosmarin und Mate. Liana erklärt: „Inspiration für die Electra Tincture war die Schaffung eines wirkungsvollen, komplett pflanzlichen Extrakts, um Geist und Körper zu erwecken und zu nähren.“

Dewytree: Adenosin, Panthenol, Beerenextrakten und Schneckensekretfiltrat sind die Hauptinhaltsstoffe der Ultra-Vitalizing-Linie, die müde, angegriffene Haut regenerieren, neu beleben und straffen soll. Geheimwaffe der aus sechs Produkten bestehenden Linie des Multibrand-Unternehmens, das auf K-Beauty spezialisiert ist, ist das Ultra Vitalizing Snail Essence Water. Auch in diesem befindet sich hoch konzentriertes Schneckensekret. Zwar sind die Produkte nicht vegan, jedoch wird das Schneckensekret dadurch gesammelt, indem man die schleimigen Tierchen über eine Leinwand kriechen lässt. 

 

 

2. neue duftnoten

Es gibt einen Duft, der sich – sogar in Deutschland – gerade besonderer Beliebtheit erfreut ist tatsächlich ein Hauch von Nichts und damit sind so wenig Duftstoffe, wie möglich gemeint. Das sich Konsumenten von schweren Parfüms mit viel Synthetik verabschieden, liegt auch daran liegt, dass immer mehr Menschen unter Allergien leiden. Um besonders sensible Nasen kümmern sich jetzt jedoch etwa diese Indie-Brands mit ihren subtilen und vielfältigen neuen Duftsystemen.

The Sage Lifestyle: Sage Machado, Gründerin von The Sage Lifestyle, entwickelte vor drei Jahren Diamond: Speziell für sehr geruchsempfindliche Menschen geeignet, entwickelte sich das Parfum innerhalb von drei Monaten zum absoluten Bestseller und ist seitdem der Top-Performer des Labels. Das Geheimrezept? Indisches Sandelholz, glänzender, weißer Bernstein, ozeanischer Moschus und Regentau. „Diamond duftet genau wie die Luft, aber trotzdem unverwechselbar“, so die Entrepreneurin. „Man kann ihn zum Yoga tragen, zur Arbeit oder überallhin.“

Atar Gold: Bevor Teri Donnelly, CEO und Mitbegründerin von Atar Gold, ihre Brand lancierte, gehörte sie zu den kompromisslosen Duft-Gegnern. Vor allem der Alkohol, der signifikant aus den meisten Parfums hervorsticht, gefiel ihr nicht. Also beschloss sie, ein Duftserum ohne Alkohol zu entwickeln. Dieses wurde auf Basis von 24-karätigem Gold und Noten von Sandelholz, Jasmin, Bergamotte und schwarzem Pfeffer komponiert. Donnelly sagt: „Es verändert sich je nach Ihrer Körperchemie, entweder würzig, holzig oder frisch und pudrig.“ 

The Lyfestyle Co.: Good Vibes ist das beliebteste Parfumöl des Labels, das gerade große Erfolge feiert. Kleinstteilige klare Quarzkristalle schimmern im zarten, veganen und aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehenden Duft, in dem Alkohol durch Kokosöl ersetzt wurde. Gerade letzteres kommt gut an, vor allem bei Kunden, die wenig für herkömmliche Parfums übrighaben. Das weiß auch Co-Gründerin Jordana Fortalez: „Düfte mit Alkohol empfinden viele Menschen als zu kräftig. Wir bieten eine großartige Alternative.“

 

3. Natürlich Hairlich

Haarpflege und Naturkosmetik sind eine knifflige Kombination. Denn „grüne“ Shampoos und Conditioner können oft nicht mit dem geschmeidigen und effektiven Ergebnis ihrer chemischen Pendants mithalten. Doch um mitzuhalten, gehen natürliche Haarpflegemarken an ihre Grenzen und beweisen neueste und höchst natürliche Power-Kräfte.

Frei von Silikonen, Sulfaten, Parabenen, Pathenol, Phthalaten, Gluten und Mineralölen ist Smart Color Protecting Shampoo von Evolvh und verspricht trotzdem strahlendes Haar.

Evolvh: Soja-Aminosäuren, Sheabutter, Wildstiefmütterchen, Süßklee, Aprikose, Kukui, Brennnessel, Salbei und Nektarine sollen Spliss sowie brüchigem und krausem Haar vorbeugen: Das Smart Color Color Protecting-Shampoo und der –Conditioner ist der neueste Zuwachs des Evolvh-Sortiments, das jetzt auch in neuem Look erstrahlt und einmal mehr beweist, dass sich Design, das Gefühl von Luxus und Nachhaltigkeit ganz und gar nicht ausschließen müssen. „Ich kann guten Gewissens sagen, dass die Kombination der Inhaltsstoffe wirklich für eine dauerhaft lebendige Haarfarbe sorgt“, so Regina Plaza, Vorstandsvorsitzende von Evolvh.

NatureLab Tokyo: Für Gen-Z, die sehr gerne Lilatönen für die Haare experimentiert, hat das Label genau das richtige Produkt entwickelt: Das Perfect Shine-Shampoo sorgt für lebhafte und höchst glänzende Haarsträhnen. Die Formel des farbverstärkenden Shampoos besteht aus Traubenstammzellen, Perlenextrakt, Platinfasern und Hyaluronsäure. NatureLab Tokyo, der amerikanische Zweig des japanischen Kosmetikunternehmens NatureLab, ist einer der führenden Haarpflegeanbieter in Asien und begeistert in den USA vor allem das Publikum von Urban Outfitters: Die Produkte sind nämlich in allen Stores landesweit erhältlich.

SuperFoods: Trockenes, beschädigtes, gefärbtes Haar benötigt oftmals den richtigen Nährstoffcocktail. Mit Acai und Vitamin C enthält das Color Shield Shampoo, der –Conditioner und  das –Leave-in-Haarserum von SuperFoods genau die richtigen Power Inhaltsstoffe, um das Haar von freien Radikalen zu befreien und es davor zu schützen. Diese verschlechtern nämlich vor allem die Farbintensivität. Macadamiaöl sorgt zusätzlich für Glanz. SuperFoods ist eine neue Marke von Bio Creative Labs, dem Hersteller von Petal Fresh.

 

4. Achselhits

Aluminiumfreie Deos gibt es schon – fast an jeder Ecke und en masse. Doch damit nicht genug: Brands tun gerade alles, um aus der Geruchsbekämpfungsnische hervorzustechen und punkten mit ungewöhnlichen Inhaltsstoffen und kuriosen Ideen heraus. Ob dies die Zukunft ist?

 

Wer auf natürliche Deos umsteigen möchte, sollte eine Woche lang jeden Tag die Armpit Detox Mask benutzen, empfiehlt das Label Kind-Ly.

Kind-Ly: Wie man eine Gesichtsmaske aufträgt und anwendet, haben die meisten Verbraucher verstanden. Nun wandert diese jedoch unter die Achseln. Die Idee, die dahintersteckt, ist (fast) dieselbe: The Armpit Detox-Maske mit Aktivkohle, australischem Bentonit-Ton und kolloidalem Silber soll die Achselhöhlen vor Unreinheiten bewahren. Sieben Tage lang, einmal täglich, soll die Maske aufgetragen werden, um den Übergang von einem herkömmlichen Deo auf ein natürliches zu unterstützen. Gründerin Lisa Raciti sagt: „Die Maske ist auch sehr beliebt bei Kunden, die bereits natürliche Deos nutzen, aber keinen großen Erfolg mit den bisher ausprobierten Marken hatten und jetzt die Reset-Taste bei ihren Achselhöhlen drücken möchten, um noch mal ganz von vorne zu starten.“

Humble: In Deutschland noch umstritten, aber als Trend kaum noch wegzudenken. In den USA ist CBD in fast jeder Produktgruppe vertreten, dort gibt es den umstrittenen Inhaltsstoff nun auch für wirklich jede Zelle des menschlichen Körpers:  Humble hat 250 mg CBD-Isolat in einem natürlichen Deostick untergebracht und mit fraktioniertem Kokosöl, Bio-Maisstärke, Natron aus Bio-Bienenwachs und ätherischen Pinien- und Zedernölen kombiniert. „Die meisten Menschen nehmen CBD heute so: Sie tröpfeln es sich unter die Zunge, wo es von den Schleimhäuten aufgenommen wird. Ganz ähnlich kann das Substrat über die Achselhöhlen absorbiert werden“, so Gründer Jeff Shardell. „Genauso wie die Achselhöhle ein schlechter Ort für Aluminium ist, ist es ein sehr guter Ort für CBD.“

Die perfekte Ergänzung zum Detox-Deo: das Underarm Dusting Powder von Sway. (Bild via: @lovemysway)

Sway: Wenn doch nur alles, was eigentlich so unbeliebt ist, so chic aussehen würde: Underarm Detox Deoroller von Sway, mit Nuancen aus natürlichem Apfelweinessig und ätherischen Ölen, hinterlässt, wie viele andere Deos, die Achselhöhle leicht feucht. Ergänzend hat die Brand nun das Underarm Dusting Powder mit Natron und Pfeilwurzpulver entwickelt. Rebecca So, Gründerin von Sway: „Es ist die perfekte Ergänzung zu unserem Deoroller, weil es alle Restfeuchtigkeit schnell absorbiert, den vorübergehenden Duft des Apfelweinessigs neutralisiert und ein samtig weiches Gefühl hinterlässt.“ Die Marke bietet den Puder nun auch in Jumbogröße an, da er schon jetzt so beliebt ist, dass viele Kunden es auf den gesamten Körper auftragen.

 

5. REfill-REvolution 

Das gesamte Ausmaß der Abfallbelastung durch die Kosmetikindustrie, können wir uns wahrscheinlich nicht mal vorstellen. Doch betrachten wir die Tuben, Fläschchen und etliche Zellophanumverpackungen, die alleine im eigenen Bad stehen, lässt sich das Zukunfts-Unheil erahnen. Während Nachfüllkonzepte für Beauty-Labels noch in den Kinderschuhen stecken, werden Produkte und Initiativen getestet, um schon jetzt die Umweltbelastung zu reduzieren und Verbraucher zu ermutigen, genauer über Müllvermeidung nachzudenken.

Organically Wonderful: Das Trockenshampoo von Organically Wonderful duftet nach Kokosnuss, Vanille und beinhaltet vier Hauptinhaltsstoffe: Bio-Reisstärke, Kieselgur, organische Dextrose und organische aromatische Verbindungen. Die unparfümierte Variante besteht nur aus zwei Zutaten: Bio-Reisstärke und Kieselgur. Das besonders Schöne daran: Beide Versionen werden in Pumpflaschen verkauft, die extra dafür konzipiert wurden, wieder aufgefüllt werden zu können. Gerade im Trockenshampoo-Bereich eine Novität. „Plastik hat seinen Platz auf dieser Welt, aber der ist nicht auf Mülldeponien“, so Gründerin Ashleigh Almony. „Unser Ziel ist es, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden, und für ein Produkt entweder Nachfüllpackungen anzubieten oder das Design so zu gestalten, dass es einen weiteren Zweck hat, sodass die Verpackung eben nicht weggeworfen werden muss.“

POGO: Protect our great ocean, kurz POGO nennt sich das kalifornische Label nicht nur, sondern darin steckt auch das Ziel der Beauty-Brand. Jeden Monat landen Millionen Verpackungen von Lippenpflegestiften auf dem Müll. Um diese Plastikflut zu stoppen, entwickelte das Label eine nachfüllbare Alternative für Lippenbalsam, die komplett aus recycelbarem Plastik gefertigt ist, von dem ein Teil aus Plastikabfällen aus dem Meer stammt. Wie eine Art „Nachfüllpatrone“ können die Lippenbalsame namens Berry Reef, Pacific Peach und Arctic Mint ausgetauscht werden. Alle ohne Paraben und Phthalate, dafür mit Fairtrade-Vitamin-E und -Bienenwachs. Gesetztes Ziel der Brand: „Die Einstellung der Menschen zu ändern und sie an der Refill-Revolution des Nachfüllens zu beteiligen.“

10 Prozent Rabatt erhalten Kunden auf den regulären Preis, wenn sie ihr Fable-Soap-Co.-Produkt einschicken und es auffüllen lassen.

Fable Soap Co.: Einen absoluten Mehrwert haben die Glasverpackungen von Fable Soap Co.:  Nach Verbrauch kann man sie für die unterschiedlichsten Zwecke weiter einsetzen. Oder sie an die junge Brand zurückschicken, sie wieder auffüllen lassen und 10 Prozent Rabatt auf den regulären Verkaufspreis erhalten. Fable Soap Co. hat sich ebenso mit nachhaltig arbeitenden, umweltbewussten Hotels und Resorts zusammengetan und ein Programm ins Leben gerufen, das vorsieht, das die Produkte wieder aufgefüllt und nicht komplett ausgetauscht werden. Die Marke ist derzeit in fünf Hotels in Kalifornien vertreten: darunter das Skyview Hotel, die Flying Caballos Ranch und dem Noyo Harbor Inn.

 

6. Stück für stück

Ob aus nachhaltigen Gründen oder gesundheitlichen: Wasserlose Beauty-Produkte werden gerade immer beliebter. Den Trend in den USA mitausgelöst hat sicherlich auch HiBar: Als eine der ersten Brands war es das amerikanische Label, das Shampoos und Conditioner in Form eines perfekt in der Hand liegenden Stücks Seife entworfen hat – und damit einen regelrechten Hype auslöste.  Eine innovative Trendbewegung, die auch bei IBE L.A. zu sehen war.

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Reinigung und Peeling in einem: Mit Alpakafasern ist die Ziegenmilchseife Alpaca Goat Milk Body Bar von OMM Collection ummantelt.

OMM Collection: Einen Luffaschwamm werden Sie wahrscheinlich nie wieder benutzen, wenn Sie erst mal die Alpaca Goat Milk Body Bar des Spa-Spezialisten OMM Collection in den Händen gehalten haben. „Unsere handgefertigte Ziegenmilchseife ist mit gefilzter Alpakafaser umwickelt, die individuell mit pflanzlichen Nuancen gefärbt wird. Sie schäumt durch die Faser hindurch und entfernt sanft die abgestorbene Haut. Das Gute ist: Die Fasern schrumpfen mit der Verwendung der Seife. Alpakafasern sind von Natur aus antimikrobiell und halten die Seife frisch. Sie sind außerdem von Natur aus hypoallergen und antibakteriell“, so OMMs Produktionsleiterin Sue Tuckley.  „Unsere handgefertigte Seife entstand aus unserem eigenen Bedürfnis nach einer sanften Peeling-Seife.“ Nach Verbrauch können die Alpakafasern als Trocknerkugel recycelt werden.

Pistaché Skincare: Sima Mostafavi ist Pistazienproduzentin in vierter Generation und gründete ihr Unternehmen Pistaché, um die nährstoffreiche Kraft des Pistazienöls bekannter zu machen. Sie erzählt, dass sie ihr neuestes Produkt, die Pistachio Lotion Bar, konzipiert hat, um der allgegenwärtigen Hektik unserer Zeit einen Moment Ruhe durch eine zarte Pistaziennote entgegenzusetzen. Wie alle Produkte entsteht auch der Seifen-Lotion-Mix aus kalifornischen Pistazien. Die Stückseife enthält sogar ganze, geröstete Pistazien. „Wir nutzen die Kraft der Pistazien und bringen ihre Vorteile für die Haut mithilfe des Pistachio Lotion Bars direkt ins Badezimmer“, so die Entrepreneurin. „Die Nährstoffe, Antioxidantien und Fettsäuren aus den Pistazien gelangen durch sanftes Einmassieren in die Haut werden absorbiert. Es ist Luxus, den man sich jeden Tag leisten kann.“

Santosha: Ehe und Mutterschaft waren der Grund dafür, dass Ashley Assadi ihre eigene nachhaltige Kosmetikmarke Santosha gründete. Ihre Idee: Produkte mit Hydrosol herzustellen, einem Nebenprodukt bei der Herstellung von ätherischen Ölen. Assadis neueste Kreation ist die limitierte Auflage der Rose Clay + Lavender Beauty Bar. „Diese Stückseife wurde für den Minimalisten geschaffen“, sagt Assadi. „Sie wurde für empfindliche, trockene und reife Hauttypen kreiert und reinigt, peelt und strafft die Haut in einem einzigen Schritt. Unser Ziel war es, eine Seife zu entwerfen, die sanft genug für das Gesicht ist und anspruchsvoll genug, um auch den Körper zu reinigen.“
Der markante Look erinnert eher an ein zusammengepresstes, zweigeteiltes Stück Lehm: „Wir wollten, dass das Endprodukt luxuriös aussieht. Um diese Beschaffenheit zu kreieren, haben wir rosafarbene Tonerde hinzugefügt. Während des Experimentierens haben wir so viele Zutaten wie möglich getestet. Die dunkle Linie in der Mitte ist aus Kakao und reich an Antioxidantien und Flavonoiden.“