Gut verpackt und grün umhüllt: Nachhaltige Verpackungshersteller

In der Kosmetik ist die Verpackung ein wesentlicher Bestandteil des Produkts. Leider ist es auch eben diese, die den Großteil unseres Mülls ausmacht: Rund 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll produzieren die Deutschen jährlich, der Großteil davon ist Kunststoff. Das sind Zahlen, die sich in der siedenden Klimahölle nicht mehr ignorieren lassen. Was sich in der Lebensmittelindustrie noch relativ einfach lösen lässt, bildet in der Beautybranche eine wahre Herausforderung. Als Licht am Ende des Horizonts blitzen schließlich vermehrt Verpackungshersteller auf, die sich in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln – und dem traditionellen Plastikwahn langsam aber sicher ein denkbares Ende setzen.

 

Verpackungen von heute und morgen

Am 29. und 30. Januar 2020 fand in der Expo Porte de Versailles in Paris die PCD, die Messe für Packaging of Perfume Cosmetics and Design, statt. Seit 2001 reagiert die PCD auf den sich schnell ändernden und schnell wachsenden Kosmetikmarkt und wird zum Treffpunkt der internationalen Parfum- und Kosmetikverpackungsindustrie, die sich auf Innovation, hochwertige Produkte und technische Inhalte fokussiert. In enger Zusammenarbeit mit den Marken entwickelt, ist die PCD heute eine wichtige Zielveranstaltung für Einkäufer und Kosmetikproduzenten. In der Expo zeigten heuer über 600 Aussteller aus aller Welt die neuesten Trends sowie Zukunftsprognosen für Verpackungen in der Parfum- und Kosmetikbranche. Immerhin: Kosmetik ohne Verpackung funktioniert nicht, sogar die meisten Zero Waste Konzepte sind gezwungen, ihre Produkte in irgendeiner Form schützend zu umhüllen. Dass Plastik dabei nicht mehr unbedingt die erste, vor allem aber nicht mehr die einzige Lösung darstellt, ist der zunehmenden Klimaorientierung der Querdenker dieser Welt geschuldet. Die Bandbreite an Alternativen wächst stetig. Ob traditionelle Papierunternehmen, die vermehrt auf nachhaltige Produktionsbedingungen achten, Kunststoffkonzerne, die Bioplastik in ihre Produktpalette mit aufnehmen oder innovative Startups, die direkt mit einer nachhaltigen Komplettlösung auf den Markt gehen. Die Reihe an Möglichkeiten, Verantwortung zu Klimaschutz und Umwelt zu zeigen, ist endlos. In jedem Fall darf man sich freuen, dass umweltfreundlichere Alternativen ihren Weg in die Kosmetikbranche finden – und das Angebot eines innerlich wie äußerlich nachhaltigen Produktes ermöglichen.

Zwar sind auf der PCD Verpackungshersteller jeden Spektrums willkommen, egal wie sie zum Thema Umweltschutz stehen. Dennoch konnte Beauty Independent einige Produzenten ausfindig machen, die sich zunehmend nachhaltiger aufstellen. Immerhin legen auch immer mehr (Indie) Beauty Marken großen Wert darauf, ihre Produkte möglichst ressourcenschonend zu produzieren. Ergänzend eine grüne Verpackung in Anspruch zu nehmen, macht nur Sinn und ist vielfach sogar stark gewünscht. Da das Angebot bislang noch recht dünn gesäht ist, sehen wir uns an, was generell möglich ist.

 

Wo Hersteller eingreifen können

Die Verwendung von Einwegverpackungen muss dringend eingedämmt werden, in jedem Bereich. Im Supermarkt verwendet man Jutebeutel für Obst und Gemüse, den Coffee-to-Go bekommt man im Pfandbecher und am Food Truck werden die Pommes im Bambuskörbchen serviert. In der Realität gestaltet sich Nachhaltigkeit schwieriger, als sie uns erscheint. Wo wir einerseits versuchen, so gut es geht auf Plastik und Co. zu verzichten, trügen unseren Erfolg andernorts zwei bislang ungelöste Herausforderungen. Zum einen sind große Mengen der heute hergestellten Verpackungen gar nicht recyclingfähig und können nicht zurück in den Kreislauf gebracht werden. Zum anderen sind die Recyclingquoten für die angeblich recycelbaren Kunststoffverpackungen erschreckend niedrig. Europa schneidet im internationalen Vergleich noch verhältnismäßig gut ab: Schätzungen zufolge können ganze 40% der Kunststoffe recycelt werden. 40% recycelter Kunststoff sind aber immer noch 60% Plastik, die in unseren Weltmeeren enden – und diese Rechnung schließt nicht mit ein, dass ein großer Teil des Plastiks im Restmüll landet und somit nie in einen Recyclingprozess gerät. Von den 2018 in Europa angefallenen 30 Millionen Tonnen Plastikmüll konnten tatsächlich nur knapp über 9 Millionen Tonnen recycelt werden.

 

weißer Beutel mit Blumen
Unsere Umwelt und Natur muss geschützt werden. Credit: Unsplash

 

Das öffentliche Bewusstsein gegenüber unserer Müllsituation hat sich in den letzten Jahren verschärft. Konsumenten achten vermehrt darauf, ihren Verbrauch einzudämmen und setzen mit steigender Vorliebe nachhaltigere Alternativen auf ihre Einkaufsliste. Die teils verstörenden Bilder der müllverseuchten Weltmeere, an Wattestäbchen und Plastiktüten erstickenden Schildkröten, haben Verbraucherstimmen  geweckt – sie sprechen sich für einen Wandel aus.

Beauty Marken sind so bemüht darum wie nie zuvor, ihre Produkte bewusst fairer, veganer, ressourcenschonender und natürlicher zu konzipieren. Ein ganzheitliches Nachhaltigkeitssystem darf bei der Verpackung nicht halt machen: Doch gerade hier gestalten sich Probleme. Die wenigsten Marken stellen ihre Verpackungen in house selbst her, man ist auf das Angebot externer Anbieter angewiesen. Diese können sich strategisch besser positionieren, um ihre Abnehmer in der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen, indem sie ihre Produkte neu denken. Verpackungen müssen weiterhin vor allem praktisch sein, leicht, einfach zu öffnen und stabil. Komplexitäten  und Kompromisse sind zu berücksichtigen, um den jeweils effektivsten Weg zur Werterhaltung zu finden. McKinsey gibt einen 3-stufigen Ansatz, sich als Verpackungshersteller umzustellen und weiterzudenken.

    1. Die ersten, logischen Schritte setzen: unnötige Verpackungen minimieren, leichtere Materialien heranziehen. Bestehende Verpackungen weiterentwickeln, etwa durch recycelte Inhalte ersetzen, umweltfreundlichere Kunststoffe verwenden, mit dem Design einen möglichst einfachen Recyclingprozess ermöglichen. Weniger verschiedene Materialien zu verschmelzen, erleichtert etwa diesen Schritt.
    2. Schwieriger, aber noch machbar: Durch die Zusammenarbeit mit Partnern können Verpackungen vollständig neu gedacht werden, um alle Möglichkeiten der Fokussierung auf nachhaltigere Lösungen miteinzubeziehen.
    3. Wandel auf der Systemebene: Für einen ganzheitlichen Fortschritt und die Hinentwicklung zur Nachhaltigkeit, wird die gesamte Wertschöpfungskette miteinbezogen. Die vorhandene Recyclinginfrastruktur wird verbessert, die Technologien modernisiert sowie die Verbraucher zum Recycling und der Wiederverwertung sensibilisiert. Als einen weiteren Schritt werden neue Materialien entwickelt und ganz neue Möglichkeiten der Verpackung gedacht.

 

Innovationskraft aus der Zukunft

Eine dieser Möglichkeiten hat sich Paboco ausgesponnen. Die dänische Firma stellt recycelbare Flaschen aus Papier her – ja, aus Papier. Gemeinsam mit namhaften Konsumgüterherstellern der Industrie, Carlsberg, The Absolut Company, Coca Cola und L’Oréal, wurde eine biobasierte, biologisch abbaubare und eben recyclebare Papierflasche entwickelt, die nicht sofort aufweicht und sich dennoch schnell zersetzt. Bereits 2015 startete das Projekt, mittlerweile gibt es mit den Kooperationspartnern erste Piloten. “Wir verändern die  Flaschenindustrie für immer”, heißt es von Paboco, und damit könnten sie recht behalten.

Die Papierflaschen wurden für den Kreislauf mit nachwachsenden Rohstoffen konzipiert, und für das langfristige Ziel, bei absichtlichem oder unabsichtlichem Wegwerfen einer Flasche in der Natur dieser keinen Schaden mehr zuzufügen. Wenn schon Müll, dann sollte dieser sich vollständig zersetzen.

weiße Flasche auf grauem Hintergrund
Paboco: Alternative Verpackung ist möglich, wie zum Beispiel Papierflaschen. Credit: Paboco

 

Paboco verwendet für seine Flaschen starke Holzfasern aus nachhaltig gut bewirtschafteten Wäldern. Um die Ressourcen zu schonen und zu schätzen, werden für jeden abgeholzten Baum zwei bis drei neue Bäume gepflanzt. Das liegt daran, dass Jungbäume nicht dieselbe Menge an Kohlendioxid binden können, wie die abgeholzten. Der Natur soll dennoch nichts zu Lasten fallen. Die verantwortungsvolle und transparente Forstwirtschaft spielt daher eine wichtige Rolle im ganzheitlich nachhaltigen Produktionskonzept des skandinavischen Flaschenherstellers.

Wie auch im 3-stufigen Ansatz von oben beschrieben, versteht sich Paboco ebenso als Firma, die über die Stränge schlägt. Mit den Partnern in Kooperation werden Know-How in hochmodernen Technologien, innovativstem Design und ausgezeichneten Markenkenntnissen gebündelt. Philippe Thuvggien, der Head of Packaging and Development bei L’Oréal etwa, sieht die Kooperation als zukunftsweisende Maßnahme. “Unser Team wollte vermehrt nachwachsende Rohstoffe verwenden, Pappe ist eine großartige Option. Aber eine großartige Option in ein brauchbares Produkt umzuwandeln, ist ein langer und komplizierter Prozess. Glücklicherweise arbeiten wir jetzt mit einem der innovativsten Verpackungsunternehmen der Welt zusammen, um diese Vision in die Realität umzusetzen.”

Bislang gibt es Paboco noch nicht zu kaufen, jedoch sind die Zukunftsaussichten der Marke durchaus wegweisend. Eine sehr breite Palette an flüssigkeitsbasierten Produkten sollen zukünftig in Papier verpackt werden können. Dabei sollen Kundenwünsche berücksichtigt und viele verschiedene Lösungen je nach Produkt angeboten werden können. Auch vor kohlensäurehaltigen Getränken, wie eben Cola, soll die Entwicklung keinen Halt machen. Alles sei schlussendlich möglich – das nachhaltige wie auch kommerzielle Potenzial sei riesig. Die momentane Herausforderung der Marke liegt bislang noch in der nötigen Technologie, die die Herstellung einer großen Nachfrage sicherstellen kann.

 

Umdenken, anders machen

Verpackungshersteller stehen nicht unwesentlich unter Druck. Nach EU-Verordnung müssen bis 2030 alle Plastikverpackungen am Markt entweder wiederverwendbar oder recycelbar sein. Der Bedarf an alternativen Materialien steigt zunehmend. Bioplastik wird herkömmlichen Kunststoff mehr und mehr ersetzen, und doch ist dessen Herstellung selbst bisher nicht optimal. Die größte Schwierigkeit am Bioplastik liegt darin, dass sein Begriff nicht geschützt ist. So gibt es Plastik auf biologischer Basis, das zu 100% biologisch abbaubar ist, und bioabbaubarer Kunststoff, der sich wiederum nie gänzlich zersetzt. Selbst das “richtige Bioplastik” zersetzt sich nicht schnell genug; um Moleküle zur Verrottung herunterzubrechen, müssen ebenso eigene, kost- und energiespielige Verfahren eingeleitet werden. Auch die Entsorgung ist knifflig – am Ende wird auch Bioplastik wieder nur mit dem Restmüll verbrannt. Dennoch: ein Lichtblick auf giftige, gesundheits- und umweltschädliche Kunststoffe bietet sich hiermit allemal. Zuckerrohr ist einer der großen Namen und Big Player auf diesem Gebiet, ebenso wie Mais und die Kartoffel.

Einer der immer noch wirksamsten Wege der Müllvermeidung ist die Wiederverwertung von Verpackungen. Relativ unbeachtet des Materials bieten Refill-Systeme Lösungen, die die Umwelt sicherlich am schonendsten behandeln. Marken nehmen sich bereits vermehrt diesen Konzepten an. Ob spezielle Nachfüll-Stationen für Wasch- und Putzmittel bei DM und Rossmann oder Marken wie Ringana, an die man leere Fläschchen rücksenden kann. Je öfter desto besser und weniger ist mehr, lautet die Devise.

Dennoch: Für jede Marke sind Rückrufaktionen keine optimale Lösung. Für Verpackungshersteller bedeutet ein solcher Shift in der Produktion eine Umstellung der gesamten Wertschöpfungskette und natürlich den gravierenden Verlust an Abnahmen.

 

grüne Flasche
Wiederverwendbare, aufüllbare Flaschen aus Glas sind eine umweltschonende Option. Credit: Unsplash

 

Auch kann in der Kosmetik – speziell in der Naturkosmetik, die durch den Verzicht auf synthetische Konservierungsmittel zusätzliche Qualitätsbedingungen in der Verpackung zum Schutz des Produktes einfordert – keine ultimativ gültige Lösung gegeben werden. Glas lässt sich toll recyceln, ist jedoch schwer und lichtdurchlässig. Aluminium konserviert gut, ist aber teuer und energielastig in der Produktion. Kunststoff ist unzerbrechlich und leicht, aber giftig und umweltschädlich. Eine vollkommen nachhaltige Lösung wird sich nicht finden lassen. Generell gilt: Je weniger Material, je mehr davon recyelt und recyelbar und je öfter verwendbar eine Verpackung ist, desto besser ist ihre Klimabilanz.

 

Verpackungshersteller, die es anders machen

Der Wettbewerb schläft nicht und er wird zunehmend grüner. Viele traditionelle Verpackungshersteller, die bislang vor allem mit Plastik arbeiteten, bemühen sich daher zunehmend darum, nachhaltiger zu werden: Sie brechen die Menge an Emissionen während der Produktion so gut es geht herunter, entwickeln umweltfreundlichere Materialien und Recycle-Systeme für ihre Verpackungen. Unter den Herstellern finden sich auch einige Namen, die komplett ohne Plastik auskommen, wie die oben vorgestellte dänische Marke Paboco. Wir stellen einige Hersteller vor, die wir auf der PCD in Paris kennengelernt haben.

 

Artikel in Arbeit!

Wir möchten diesen Raum auch nutzen, um noch weitere Unternehmen vorzustellen. Du kennst zufällig jemanden, bist selbst Verpackungshersteller oder kooperierst mit einem Anbieter? Lass es uns wissen und wir stocken unsere Liste auf.

 

Gmund, Deutschland

Seit 185 Jahren stellt die Papierfabrik am Tegernsee Papier her und kombiniert dabei alte Handwerkskunst mit den neuesten Technologien der Welt. Das Unternehmen ist darum bemüht, in seinen Prozessen so umweltfreundlich und fortschrittlich wie möglich vorzugehen. Seit zwei Jahrzehnten wird dazu großzügig in Umwelttechnologien investiert, die etwa den Wasserverbrauch bislang um 70% reduzierten. Durch den verantwortungsvollen, ressourcensparenden Umgang mit Materialien und Energiereserven wird jedes Papierprodukt mit einem Umweltzertifikat versehen, das den Richtlinien der Umweltcharta entspricht. Die neue Linie Gmund Bio Cycle bedient sich bis zu 50% alternativer Inhaltsstoffe, die durch FSC® zertifizierten Frischfaserzellstoff ergänzt werden, damit grüne Unternehmen ihre Philosophie auch über ihre Verpackung ausdrücken können.

www.gmund.com

 

Créagif Eco Concept, Frankreich

Das französische Unternehmen bietet standardisiert oder kundenspezifisch angepasste recycelte Kunststoffe an. Nicht nur, dass die Qualität der Produkte vollkommen transparent kontrollierbar ist; als Material infrage kommen nur Kunststoffe aus mindestens zweiter Generation. Créagif Eco Concept bereitet recycelte Kunststoffe zur Wiederverwertung auf und verkauft diese in Form von Granulaten zur Weiterverarbeitung an andere Verpackungshersteller. In eigener Produktion wird zusätzlich eine Reihe gebrauchsfertiger Produkte entwickelt, produziert und vermarktet.

www.creagifecoconcept.fr

 

Gualapack, Italien

Der weltweit tätige Verpackungshersteller stellt unter anderem Folien zum Bedrucken von Tuben oder Dosen her, die nachhaltig abbaubar sind. Der Fokus liegt am Design einfach recycelbarer Monomaterial-Laminate und -Beutel, der Kreislaufwirtschaft flexibler Verpackungen insbesondere für die Einfachanwendung und der Reduktion der Umweltbelastung durch CO2-Emissionen. Zu einigen Maßnahmen der Gualapack Group zählt es zudem, möglichst leichte Verpackungen herzustellen, ohne an Leistung einzubüßen und Materialien aus erneuerbaren Quellen zu verwenden – etwa kompostierbare Laminate, Papier oder Bioplastik.

www.gualapackgroup.com

 

Albéa, Großbritannien

Albéa glaubt fest daran, dass kosmetische Verpackungen gleichzeitig attraktiv und nachhaltig sein können. Deshalb unterzeichnete das Unternehmen im Oktober 2018 als erster Hersteller für Kosmetikverpackungen das weltweite Abkommen der Ellen MacArthur Foundation zur New Plastics Economy. Damit verpflichteten sie sich, bis 2025 alle Kunststoffe zu 100% wiederverwertbar, recyclebar oder kompostierbar zu machen. Zwar arbeitet man weiterhin hauptsächlich mit Plastik, jedoch werden hier innovative Lösungen entwickelt, so nachhaltig und ressourcenschonend wie möglich zu produzieren.

www.albea-group.com

 

Winter & Company, Schweiz

Das schweizer Traditionsunternehmen gehört zu den führenden Anbietern weltweit für kreative, innovative Überzugsmaterialien. Es vereint mittlerweile über 40 Marken auf der ganzen Welt unter seinem Namen. Diese handeln aus Prinzip ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig. Beim hauseigene Upcycling-Prozess WRUP-Cycling werden ausgewählte, nachhaltige Rohmaterialien und recyclierte Rohstoffe von Privatpersonen und aus Industriemüll zu neuen Überzugsmaterialien verarbeitet. Somit wird sichergestellt, dass neue, hochwertige und langlebige Endprodukte entstehen, die wiederum Verwendung finden.

www.winter-company.com

 

Cosmogen, Frankreich

Seit fast vier Jahrzehnten entwickelt Cosmogen Verpackungen, Pinsel und Makeup-Tools, um die Kosmetik von morgen optimal zu unterstützen. Ganz im sinne einer nachhaltigen Wirtschaft setzt man sich mit zunehmender Dringlichkeit für die umweltgerechte Gestaltung dieser Lösungen ein. Ein Ansatz ist die Verwendung von PCR, einem natürlichen und biobasierten Kunststoff sowie FSC-Holz. Gleichzeitig werden in der Produktion die Materialmenge reduziert und nachfüllbare Verpackungen angeboten.

www.cosmogen.fr

 

Neopac

Bereits seit 1965 erfindet Neopac seine Polyfoil-Tube, eine spezielle Aluminium-Barriere-Tube. Durch den Einsatz reduzierter, nachwachsender, recycelter Materialien wird heute im Rahmen des EcoDesign-Konzepts der Marke nun auch ein wesentlicher Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Bei den speziellen, nachhaltigen Tuben wird ebenso viel Wert auf Produktschutz, sowie die Berücksichtigung der regulatorischen Richtlinien der jeweiligen Märkte gelegt. Die Materialien für die ökologischen Tuben aus Holzfasern oder Bioplastik aus Zuckerrohr sind ressourcenschonend und recycelbar.

www.neopac.com

 

Ecologic Brands, USA

Ähnlich wie Pacobo stellt auch Ecologic Brands Papierflaschen her. Ecologic Brands sind die einzigen Papierflaschen, die im Handel erhältlich sind. Das umweltfreundliche Übermaterial besteht aus 100% Recyclingkarton und alten Zeitungen, die Innenschicht benutzt recycelbaren, nicht laminierten und BPA-freien Kunststoff. In seiner Gesamtkonstruktion spart eine Flasche so bis zu  60% Plastik ein. Zu bestellen gibt es eine weite Produktpalette für verschiedenste Anwendungen, zudem kreiert das Unternehmen auch passgenaue Designs für seine Kunden.

www.ecologicbrands.com

 

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