Revolte im Kosmetikschrank: Zero Waste in der Beautybranche

Während wir Privilegierten in den reichen Industrieländern säckeweise Äpfel in die Tonne werfen, weil einer unter vielen angefault ist, ersticken im globalen Süden die Menschen unter Bergen unseres Mülls. Jedes Futzelchen Produkt wird mit giftigen Folien überzogen, in denen sich später Schildkröten verfangen, das Mikroplastik aus unserem Körperpeeling kehrt über die Makrele aus der Ostsee zum Abendessen zurück in unseren Körper. Es ist kein neuer Gedanke, zum Wohle unserer Umwelt und unserer selbst ein Augenmerk auf unsere Ressourcen zu werfen – wiederzuverwenden und zu recyclen, wo nur möglich und auf Abfall zu verzichten, so gut es nur geht. Was für Privatpersonen geht, klappt für Marken erst recht – auch in einer Branche, die als eine der größten Sündenböcke der Verschmutzung der Weltmeere getadelt wird. Aus unserer Nachhaltigkeitsserie.

 

Zero Waste – das ist eines der großen Schlagworte der Nachhaltigkeitsbewegung. Spätestens die Amerikanerin Bea Johnson 2013 mit ihrem Buch  „Zero Waste Home” einen Bestseller landete, ist das Konzept in aller Munde. Die Klimabewegung hat schließlich auch Zero Waste als Bewegung initiiert und rasch nach vorne getrieben.

Die Idee ist ganz simpel: Produziere keinen Müll. Die Umsetzung gestaltet sich als wesentlich schwieriger. Im Alltag keinen Müll anzusammeln, ist nahezu unmöglich. Jute- statt Plastikbeutel, Brotdosen statt Alufolie und Thermo- statt Plastikflaschen sind die ersten logischen Schritte, mit denen jeder für sich anfangen kann. Einzukaufen gestaltet sich schon schwerer: Beinahe jedes Produkt ist verpackt, oft sogar mehrfach. Man darf in vielen Supermärkten nach dem Kauf Klopapierrollen aus der Plastikschutzfolie klauben und im Rucksack mitnehmen. Bloß umgeht man damit lediglich die Eigenverantwortung der Verpackung, nicht aber den  Müll. Wer wirklich nachhaltig kaufen will, muss Bauernmärkte und spezielle verpackungsfreie Supermärkte – die früheren Tante-Emma-Läden – aufsuchen, wo man sich Lebensmittel in mitgebrachte Behälter abfüllen kann und nach Gewicht bezahlt. Wer Bock hat, die Welt zu verbessern, hat auf jeden Fall Möglichkeiten.

 

Reduziere, überdenke

Das Prinzip von Zero Waste baut darauf auf, die Müllproduktion so gut es geht zu verringern. Dies wird durch einen Stoffkreislauf angestrebt, wo Ressourcen geschont und Rohstoffe wiederverwertet werden. In der Beautyindustrie werden in der Produktion und Zusammensetzung eines Produktes als auch in dessen Verpackung und Logistik Abfälle auf ein absolutes Minimum reduziert. Inhaltsstoffe werden unverpackt in großen Mengen zugekauft, unnötige Stoffe von vornherein weggelassen und die Verpackungen neu gedacht. Die Philosophie von Zero Waste basiert auf dem Konzept der 5 R’s. Sie helfen dabei, unseren Umgang mit Ressourcen neu zu denken und klimafreundlicher zu agieren.

  1. Refuse. Ablehnung von klimaschädlichen Dingen und kompletter Verzicht auf ihren Konsum, wie zum Beispiel der Verzicht auf Fleisch.
  2. Reduce. Eingeschränkte Nutzung diverser Dinge, ohne ihre komplette Ablehnung. Beispiel: Weniger mit dem Auto und dafür öfters mit dem Fahrrad fahren.
  3. Reuse. Umfunktionierung und Weiterverwertung alter oder defekter Gegenstände. Alte Kleidung zu einer Sammelstelle bringen oder selbst in Second Hand Läden shoppen.
  4. Recycle. Wenn die ersten 3 R’s nicht funktionieren, dann sollte man Dinge recyceln: Dazu gehören die fachgerechte Entsorgung von Abfällen und die Rückgabe von Plastik- und Glasflaschen mit Pfand.
  5. Rethink. Hier spricht der Zero Waste Lifestyle oftmals auch von  „Rot”, das heißt ,Sachen  „verrotten” zu lassen, auf einem Komposthaufen zum Beispiel.  „Rethink” bedeutet die eigenständige Hinterfragung von Prozessen, das grundlegende „Neudenken“ von Materialien und die Suche nach Alternativen, wenn keiner der ersten 4 R’s Sinn macht.

 

Eine ganze Stadt

Die 23.000 Einwohner Stadt Carouge in der französischen Schweiz legt in Sachen Nachhaltigkeit noch einen oben drauf. Vor einigen Jahren hat sie es sich zum Ziel gesetzt, die erste Zero Waste Stadt der Schweiz zu werden. Nicht ohne guten Grund: Kaum ein Land produziert mehr Müll pro Kopf als die Schweiz. Um die Umwelt zu schützen und einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten, setzte Carouge sich das Ziel, innerhalb von 3 Jahren den brennbaren Abfall um 30% zu reduzieren. Von 5 Kilo brennbarem Müll pro Woche und Kopf soll auf 500 Gramm reduziert werden. Als Maßnahmen zur Umsetzung wurden Abfallcoaches in regelmäßigen Abständen in 24 Haushalte entsandt, die bei der Abfallreduktion unterstützen sollten. Im Schnitt konnten die Familien sogar 70% an Müll einsparen. Auch werden zahlreiche Schulungen organisiert, wo die Bewohner lernen, ihr eigenes Waschmittel herzustellen, an der Frischetheke, anstatt im Kühlregal einzukaufen, Makeup selbst zu mischen. Die Ziele sind ambitioniert, doch Zero Waste Switzerland arbeitet hart an der Umsetzung. Bisher sind auch die Bewohner voller Elan dabei und bemühen sich in der Reduktion ihres Mülls.

 

Gut organisiert

Wer ressourcenschonender leben und einige der Zero Waste Prinzipien in seinen Alltag integrieren möchte, steht auch außerhalb von Carouge nicht allein da. Zero Waste wird allgemein stark in Länderverbänden organisiert. Es gibt etwa einen Verein Zero Waste Deutschland, es gibt Zero Waste Austria und Zero Waste Switzerland. Häufig gliedern sich die Vereine weiter in Unter- oder Regionsgruppen, veranstalten Infoabende für Interessierte und  „Schnibbelparties” zur gemeinsamen Verarbeitung übrig gebliebener Lebensmittel oder Kleidertauschbörsen, um getragene Kleidung vor dem Ausmisten zu bewahren.

In Wien leitet Lorraine Wenzel als Geschäftsführerin von Zero Waste Austria den Verein. Hier werden alle Bewegungen gebündelt. Das Projekt existiert seit 2016, seit 2017 gibt es den Verein. Dabei ist  „Zero” eine Utopie, wie Lorraine erklärt. Das oft verwendete Schraubglas, in das man den kompletten Wegwerfmüll eines ganzen Jahres packen können sollte, sei als Symbolbild zu deuten, nicht als absoluter Auftrag. Zero Waste sei dabei kein Trend, sondern eine Klimaschutzbewegung:  „Müll ist der Angriffspunkt, womit man anfangen kann – weil man ihn angreifen kann, da kann man ansetzen. Fängt man erst mal damit an, Müll zu reduzieren, ändert sich schnell der ganze Lebensstil.” Wie in allem, sollte auch hier der Anspruch darin liegen, so viel zu tun, wie man kann – und nicht zu erzwingen, was nicht geht.  „Wer sich vegan ernährt, tut sich schwerer, unverpackte Lebensmittel zu finden – genauso macht es die Region, in der man lebt, leichter oder schwerer, richtig einzukaufen.  „Zero” baut Druck auf – man macht eben doch mehr Müll als nur ein Glas voll. Da sollte man einfach schauen, was man selbst wirklich machen kann, darum geht es, das ist der Hintergrund.”

Dass Nach- und Umdenken in der Zero Waste Bewegung generell eine große Rolle spielt, zeigen schon die 5 Rs. Der Punkt ist immer der, dass man meint, ohnehin schon genug zu tun – und dass mehr  nicht mehr geht. Erreicht man jedoch irgendwann den Punkt, an dem man bereit ist, zu ändern und sich wirklich mit der Komfort-fordernden Thematik Nachhaltigkeit zu beschäftigen, erkennt man schnell, dass man gar nicht so umweltbewusst lebt und handelt, wie man dachte.  „Darum geht es: im Konsum auf faire Arbeitsbedingungen zu achten, auf Regionalität, auf Plastikalternativen.”

 

Im Alltag umsetzen

Die 5 Rs werden in ihrer Richtigkeit von oben nach unten abgearbeitet, erklärt Lorraine. Ist die Seife nicht unverpackt, kann der Karton immer noch recycelt werden. Ist dieser plastikbeschichtet, funktioniert das schon nicht mehr – aber immerhin ist der beschichtete Karton besser als die Plastikfolie. Dennoch sind auch Papiertüten anstatt Plastiksackerln im Unverpacktladen

keine ultimative Lösung für die Umwelt.  „Man verlagert nur ein Problem auf ein anderes.” Am besten lässt sich ein ressourcenschonender Lebensstil umsetzen, wenn man nutzt, was man schon hat. Jeder hat Tupperware oder Stoffbeutel zuhause – die nimmt man etwa zum Einkaufen einfach mit.  „Oder man denkt vor Ort nochmal mit: Muss ich den Apfel extra in eine Papiertüte geben, oder kann ich ihn auch einfach in meine Tasche werfen? Jede Verpackung, die ich später nicht wegwerfen muss, ist eine bessere.”

Wo setzt man nun am besten an?  „Tatsächlich im Badezimmer,” meint Lorraine. Kosmetikprodukte lassen sich in jeder Region am leichtesten ersetzen. Für die meisten läge hier auch der Startpunkt, und immerhin: Festes Shampoo, Bambuszahnbürsten und Abschminkpads aus Stoff anstatt Watte kosten keine Lebenszeit, nicht mehr Geld und sind nicht minder bequem zu bedienen als die bisher gewohnten Produkte bisher.

 

 „Jede Verpackung, die ich später nicht wegwerfen muss, ist eine bessere.” – Lorraine Wenzel.

 

Beim Hersteller umsetzen

In der Zero Waste Bewegung geht es grundlegend um eine gesellschaftliche Entwicklung, erklärt Lorraine abschließend. Es sei ihr ein großes Anliegen, ein Bewusstsein für das eigene Verhalten zu entwickeln.  „Wir haben jeglichen Bezug zu Material, Ressourcen und dem, was uns der Planet alles gibt, verloren. Es ist mir wichtig, dass die Leute merken, was sie tun und wieder lernen, die Dinge wertzuschätzen.”

Keine Bewegung funktioniert, kein Umdenken kann übergreifend geschaffen werden, wenn nicht auch Marken auf den Zug aufspringen. Sie sind die Trendsetter unserer Gegenwart, an ihren Werten und an ihrem Vorbild orientiert sich eine ganze Generation. Je stärker sich Unternehmen offen für eine gute Sache einsetzen, umso mehr öffnet sich auch in der konsumierenden Gesellschaft ein neuer Blickwinkel.

terrorists of beauty ist eine junge Kosmetikmarke aus Hamburg, die sich der Neuorientierung unserer Werte verschrieben hat.  „Wir kämpfen gegen die Gesetze der Schönheitsindustrie. Wir schaffen ab, was uns jahrzehntelang vorgegeben wurde: Makellose Körper, komplizierte Behandlungen, männlich und weiblich, Überkonsum,” beschreibt Natalie Richter, die terrorists of beauty gemeinsam mit WG-Kollegin Mar Navajas Garcia gegründet hat. Als Antwort auf die wertfreie Schönheitsindustrie stellt die Marke Unisex-Blockseifen her, die zugleich als Shampoo, Duschgel und Gesichtsreiniger fungieren – Naturkosmetik zertifiziert, vegan, ohne synthetische Inhaltsstoffe und (Mikro-)Plastik. Verpackt wird nur in Papier.  „Das ist unsere Waffe, um die Menschen und die Welt schöner zu machen. Denn nur wenn wir uns gemeinsam verändern und gemeinsam weniger von dem Richtigen konsumieren, werden wir unseren Planeten und langfristig auch uns selbst retten können. Wir möchten die Schönheit nicht abschaffen, sondern aufzeigen, dass es nicht viel braucht, um schön zu sein.”

Um so umweltfreundlich wie möglich zu agieren, wird Plastikmüll in der Seifenproduktion weitestgehend vermieden, etwa arbeitet man mit Mehrweg-Behältern. Der Einkauf gestaltet sich jedoch noch etwas schwierig:  „Als kleiner Hersteller sind wir auch an die Gegebenheiten der Branche gebunden und können im Einkauf nur schwer Forderungen stellen. Sobald unsere Seifen fertig gesiedet sind, gelten dann zu 100% unsere Spielregeln: Transport und Lagerhaltung unserer Seifen läuft komplett plastikfrei ab. Langfristig möchten wir auch größeren Druck auf unsere Supplier ausüben, jedoch geht das nur, wenn wir eine  „echte Hausnummer” in der Branche geworden sind und entsprechende Volumina drehen. Daran arbeiten wir.”

 

Zero Waste Kosmetikmarken

So gut man sich als Marke die Umstellung auf eine ressourcensparende, vielleicht eben nicht „Zero” Waste aber immerhin Müll vermeidende Produktion auch überlegen muss: Möglichkeiten gibt es. Die Zero Waste Verbände unterstützen Unternehmen in inhaltlichen Fragen bei der Umsetzung, zahlreiche Beratungen helfen strategisch. Möglichkeiten gibt es genügend. Im Anschluss haben wir einige innovative Indie Beauty Marken aufgelistet, die Zero Waste fest in ihre Unternehmenskultur integriert haben – und sich ganz diesem spannenden Thema widmen.

 

Eliah Sahil

Die Wiener Naturkosmetikmarke Eliah Sahil will die Beautybranche mit innovativen Produkten revolutionieren – und das gelingt bislang ganz gut. Um den chemischen Konservierungs- und Duftstoffen aus dem Weg zu gehen, sind die nachhaltigen Produkte aus hochwertigen Kräuter-, Pflanzen-, Blütenessenzen und Mineralien aus bio-zertifiziertem Anbau allesamt in Pulverform erhältlich. Mit etwas Wasser wird das  „Trockenshampoo” einfach unter der Dusche selbst angerührt. Die Verpackung in Form von schicken Dosen ist plastikfrei und zu 100 % recyclebar, selbst die Etiketten aus Steinmehl sind zellulosefrei, die Nachfüllbeutel kompostierbar.

 

Zero Waste Dose mit Shampoo von Eliah Sahl umgeben von Blüten und Pflanzen vor weißem Hintergrund
Das Bio-Shampoo von Eliah Sahl – so geht Zero Waste natürlich, bio-zertifiziert und vegan. Credit: Eliah Sahl
Hetkinen

Die finnische Marke Hetkinen verewigt die Geschenke der nordischen Natur in ihrer Kosmetik. Inhaltsstoffe werden sorgfältig ausgesucht und minimalistisch eingesetzt, nur hochwertige, natürliche Erzeugnisse sind erlaubt. Die Verpackung ist Teil des Produkts: Bodybutter, Lotion und Lippenbalsam werden in ein Gefäß aus dem duftenden Kernholz der Pinie gefüllt. Durch die antibakterielle Wirkung des Holzes kann auf Parabene und Mineralien verzichtet werden, gleichzeitig nehmen die Cremen die Duftstoffe an. Das Holz als lebendes Material verändert sich je nach Jahreszeit: im Sommer dehnt es sich aus, im Winter zieht es sich stärker zusammen. Mehr Natur in einem Beautyprodukt geht nicht.

 

naütliche Holzdose von Hetkinen
Die Beautyprodukte von Hetkinen werden in ein Gefäß aus dem duftenden Kernholz der Pinie gefüllt. Mehr Natur geht nicht. Credit: Hetkinen

 

terrorists of beauty

Die junge Hamburger Marke terrorists of beauty setzt auch im Verkauf auf den Minimalismus: Wenn schon verkaufen, dann lieber viel vom Richtigen. Die festen Seifenstücke ersetzen daher gleichzeitig Shampoo, Gesichtsreinigung und Duschgel. Zugleich sind die Seifen plastik- und palmölfrei, vegan, natürlich und sogar unisex. Hergestellt werden sie in Handarbeit unter Einsatz hochwertiger kaltgepresster Öle in einer Manufaktur nahe Hannover, die Inhaltsstoffe bis zur klimaneutral gedruckten Verpackung stammen komplett aus Deutschland, verpackt wird bei der Stiftung Mensch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung – natürlich wiederum co2-neutral und plastikfrei.

 

Stück Seife von terrosrists of beauty mit einem Verpackungsstreifen aus Pappe
terrorists of beauty: Wenn schon verkaufen, dann lieber viel vom Richtigen. Das Produkt sichtbar und fühlbar im Vordergrund. Die Verpackung? Optische Nebensache. Credit: terrorists of beauty

 

we luv eco

Das kleine Familienunternehmen we luv eco aus Stuttgart möchte Naturkosmetik schaffen, die einfach guttut – uns und auch der Umwelt. Die Lippenbalsame sind zu 100 % nachhaltig, vegan und palmölfrei, die Inhaltstoffe bio und natürlich. Die verwendete Sheabutter unterstützt eine Frauenkooperation in Ghana. Verpackt wird in recyceltem Altpapier, das mit pflanzlicher Farbe umweltfreundlich und plastikfrei bedruckt wird.

 

ökologisch nachhaltige Produkte von we luv eco
Naturkosmetik von we luv eco, die einfach guttut – uns und auch der Umwelt. Credit: we luv eco

 

Stop The Water While Using Me!

So prägnant der Name, so soll sich auch die Botschaft bei den Kunden der Hamburger Marke einprägen. Stop The Water While Using Me! stellt nachfüllbare Naturkosmetik her, die selbst Ressourcen schützt und gleichzeitig Nutzer motiviert, etwas zu verändern. Seit 2011 erinnert die Marke Menschen weltweit daran, wie wichtig Wasser ist. Die Produkte sind zu 100 % abbaubar, hergestellt auf Basis natürlicher Essenzen und Öle. Mit jedem Kauf spendet man automatisch in die hauseigenen Good Water Projects. Die Produktpalette reicht von Flüssig- und Stückseifen über Handpflege, Shampoos, Zahnpasta und Lippenbalsam. Beim Kauf von zwei Produkten wird es außerdem immer günstiger.

 

Stop The Water While Using Me!: prägnant der Name, prägnant die Botschaft: So wirbt das Hamburger Unternehmen nachhaltig für nachhaltige Naturkosmetik. Credit: Stop The Water While Using Me!

 

HautSinn

Die Marke HautSinn spezialisiert sich auf die sanfte, umweltfreundliche, plastikfreie und natürliche Pflege von beanspruchter und barrieregestörter Haut. Alle Produkte werden von Hand in Wien hergestellt und in ausgewählten Shops verkauft. Das Lieblingsdeo kann man vor Ort selbst in mitgebrachte Döschen abfüllen – dafür gibt es sogar Vergünstigungen. Die Zero Waste Philosophie vertritt HautSinn sowohl bei den Verpackungen als auch bei den Inhaltsstoffen, was die Marke zum Mitglied bei Zero Waste Austria macht, außerdem ist sie im ethischen Einkaufsführer von animal fair gelistet.

 

Die nachhaltigen Produkte von HautSinn werden in Wien von Hand hergestellt und in ausgewählten Shops verkauft. Credit: HautSinn

 

ERUi

Auch ERUi ist Zero Waste zertifiziert. Die Rohstoffe der Produkte werden alle aus Österreich und Deutschland bezogen und sind zu 100 % natürlich und bio. Durch eine eigens entwickelte Zero Waste Holzverpackung kann auf Plastik verzichtet und die Dose mehrfach verwendet werden. Produziert wird in kleinen Serien in Handarbeit in Wien, jedes Einzelstück per Hand gemischt, gegossen und verpackt. Nach dem Motto #tryless verzichtet die Marke auf synthetische Zusatzstoffe und alles, was schlecht ist.

 

ERUi ist Zero Waste zertifiziert. Die Rohstoffe der Produkte werden alle aus Österreich und Deutschland bezogen und sind zu 100 % natürlich und bio. Credit: ERUi

 

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